I Frühstücksgespräche I

Sonntags wird bei uns zusammen gefrühstückt. Mit Kerzen auf dem Tisch, Blumen, frischen Brötchen und ganz tollen Gesprächen mit meinen Kids und meinem Mann. Wir als Familie haben in dem stressigen Schulalltag oftmals nicht die Muße und Zeit, uns in Ruhe über die Woche oder Themen die einen bewegen, zu unterhalten.


Heute kam auch irgendwie das Thema "Computerspiele" auf den Tisch. Die Diskussion war total spannend, da ich von meinem Sohn mal beschrieben bekommen habe, wie er sich nach einem Spiel fühlt. Vor allem wie das Lernen nach solch einem Spiel funktioniert.


Er meinte, dass es unwahrscheinlich schwer fällt, sich zu motivieren und von dem Spiel abzulassen. Das Gefühl, keine Lust zu haben, ist dann sehr stark ausgeprägt. Der Denker in ihm ist schwer hinter seinem Ofen hervorzulocken. Ich fragte ihn dann, wie er sich aus dieser Situation dann herausholt. Wie er den Denker für das Lernen anschaltet?


Ganz stolz berichtete er, dass er ja nur in meinen "Werkzeugkoffer" schauen braucht und sich das für ihn passende Werkzeug herausholen kann:-). Das Gefühl, welches Werkzeug er benötigt, hat er in Einzelcoachings von mir vermittelt bekommen.


Innerlich musste ich so schmunzeln als er so voller Stolz vor mir saß; und gleichzeitig fühlt es sich für mich als Mutter total schön an. Es erfüllt mich, dass er gelernt hat zu fühlen, was er braucht.


_________________________________________________________________________________________



In meiner Praxis sind die "Computerspiele" auch oft ein Thema. Wie oft bekomme ich die Frage gestellt: "Was bewirken die Computerspiele bei meinem Kind und wie bekomme ich es hin, dass mein Kind weniger spielt?"


Ich halte nichts davon, mit dem erhobenen Zeigefinger dazusitzen und Ratschläge zu erteilen oder auszusprechen. Mir ist es wichtig, dass der Jugendliche versteht, was diese Art von Spielen mit seinem Gehirn macht und wie aufnahmefähig er nach dem Spielen ist. Er lernt sein Verhalten zu beobachten und auch rechtzeitig die Handbremse zu ziehen.


Wenn dann Mutter und Jugendlicher vor mir sitzen und mir erklären: "Frau Martini, ich möchte doch die Klasse schaffen, aber mein Kopf ist nicht bei der Sache. Ich bin total unmotiviert, habe auch keinen Mut mehr und auch keine Erfolge mehr." Dann ist es schon 5 Minuten vor 12 und die Verzweiflung enorm groß.


Mit entsprechender Bereitschaft des Jugendlichen, etwas verändern zu wollen, arbeiten wir dann gemeinsam im Coaching daran, dass er wieder Mut fassen kann, indem er nämlich weiß, wie er sein Gehirn aktivieren kann und dadurch sich wieder Erfolge einstellen. Vor allem ist es dann auch wichtig, diese Erfolge anzunehmen und sich darüber zu freuen.


Damit wird der Druck aus dem Thema genommen und ein weiteres Puzzlestück zum "federleichten" Familienleben wurde angelegt.


In diesem Sinne wünsche Ich Dir noch einen schönen Sonntag,

bis bald Deine Andrea




3 Ansichten

DIE WEBSITE

HOME

COACHING

FREEBIE

 

ANDREA

BLOG

KONTAKT

ICH FREUE MICH AUF DEINE NACHRICHT!

info@martini-andrea.com

  • Facebook
  • Instagram

© 2020 ANDREA MARTINI