Was bedeutet eigentlich Coaching mit dem Modell der Evolutionspädagogik?




ICH LIEBE MEIN TUN mit den vielen "Krokodilen und anderen (Tier-)Bildern", die meine Klienten und mich immer wieder in meinen Sitzungen begleiten. Dieser "Zoo" wird mittlerweile von vielen Familien, in denen Lernen oder Verhaltensauffälligkeiten eine große Herausforderung darstellen und von mir als Evolutionspädagogin begleitet werden, erfolgreich eingesetzt.


Was bedeutet eigentlich Coaching mit dem Modell der Evolutionspädagogik?

Die Evolutionspädagogik® ist ein Teil meines Methodenkoffers und betrachtet die Entwicklung unseres Gehirns als einen Prozess, den jeder Mensch während seiner ersten Lebensjahre - von der 19. Schwangerschaftswoche bis zum Grundschulalter - organisch und motorisch durchläuft. Dies wirkt sich auf die Vernetzung unseres Gehirns aus.





Angelehnt an diese evolutive Entwicklung umfasst das „Stufen-Modell der Evolutionspädagogik® (EVOPÄD®)“ sieben Stufen. Jede Stufe beinhaltet sowohl bestimmte Bewegungs- und Reaktionsmuster als auch die jeweilige Art der Wahrnehmung und entsprechende Verhaltensweisen.

Sobald es nicht möglich ist, gelassen und souverän zu reagieren, sind wir blockiert. Kennzeichen einer Blockade ist, dass man in der entsprechenden Stufe in einem bestimmten Verhaltensmuster feststeckt und keine neuen Strategien entwickeln kann.

In meiner Praxis kommt dann z.B. das o.g. Krokodil in Aktion, das Bestandteil des Stufen-Modells der Evolutionspädagogik® (EVOPÄD®) ist. Manchmal wird aber auch der Fisch, die Amphibie, das Säugetier oder auch der Urmensch und der heutige Mensch als Bild genutzt, um meinen Klienten und mich in meiner Arbeit, die Blockaden aufzulösen, zu unterstützen.

Eine Blockade kann z.B. vorliegen, wenn ein Kind für den Lese-Schreibprozess keine Strategie findet. Es zeigt sich dann oftmals, dass das Kind z.B. nicht ausreichend gekrabbelt ist oder es dies komplett ausgelassen hat.


DAS Krabbeln vernetzt beide Gehirnhälften.

Das Krabbeln beispielsweise ist aber enorm wichtig für eine Vernetzung der linken und rechten Gehirnhälfte. Diese beiden Hälften werden über einen Balken (Corpus callosum) miteinander verknüpft. Diese Vernetzung benötigen wir für den Bereich Lesen, Schreiben und Rechnen. Also alles was Schule anbetrifft!

"Es erstaunt mich immer wieder, wie unser Gehirn sich selbst reparieren kann, wenn wir unseren Körper nur so bewegen können, wie es die Evolution vorgesehen hat."

(John J. Ratey)

Neurologen haben herausgefunden, dass unser Gehirn ein Leben lang formbar ist, und dass sich durch Bewegung das gesamte Netzwerk im Gehirn bildet.

Wichtig für die Evolutionspädagogik ist dabei die Erkenntnis, dass Bewegungsmuster und emotionale Kompetenzen im Gehirn nachintegriert und neue Leitungsbahnen (synaptische Verbindungen) gelegt werden können.

Deshalb werden in der Evolutionspädagogik® Verhaltens- und Lernprobleme nicht interpretiert und bewertet, sondern vielmehr als Resultat unzureichender Gehirnvernetzung und neurologischer Blockaden gesehen.


Hierzu noch ein "Krokodil"-iges Feedback aus meiner Praxis:


„Mein Sohn hatte zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr eine starke Tic-Störung entwickelt. Von nervösem Augenzwinkern, ständigem Räuspern bis hin zu zwanghaftem Anfassen von Kanten - alles war dabei.

Von Seiten der Ärzte hieß es, das verwächst sich. Bei den meisten Kindern hört das wieder auf. Als er eine besonders schlimme Phase hatte und wirklich alles zwanghaft anlecken musste (er war da knapp 6), hielt ich es nicht mehr aus. Begleitet wurden diese Phasen von massiven Einschlafstörungen mit unerklärlichen Schmerzen. Ich war verzweifelt.

Ich rief Frau Martini an und hatte gleich ein Gefühl, endlich an der richtigen Stelle zu sein. Wir gingen hin und mein Sohn fand es klasse. Aber auch anstrengend.

Wir konnten die Blockaden lösen und durch die Bewegungen konnte ich bereits nach dem ersten Termin eine Verbesserung erkennen.

Aber noch viel spannender fand ich, dass auch ich diese Blockaden hatte und so meinem Kind im Wege stand. Also machten wir die Bewegungen zusammen.“


„Jeder Mensch ist darauf angewiesen, wahrgenommen zu werden.“ (Ludwig Koneberg, Silke Gramer-Rottler)

Was ist passiert? Die Familie hatte begonnen, wahrzunehmen und zu verstehen, was ihr Kind ihnen sagen will!

Wie wird sich dein Kind fühlen wenn es merkt, dass du verstehst, was gerade los ist. Du kannst das Verhalten übersetzen und entsprechend reagieren, denn du weißt, was du von deinem Kind erwarten kannst. Du hast jetzt die Möglichkeit, gemeinsam mit deinem Kind gezielt zu reagieren und Bewegungsübungen zu machen. Dabei werden neue Wege im Gehirn gebahnt, um in diesem Stress anders reagieren zu können.


„Mein Mann war skeptisch und belächelte es zu Beginn. Seit dem dritten Besuch bei Frau Martini ist mein Sohn vollkommen Tic-frei ... Manchmal fängt es ganz leicht wieder an und dann höre ich meinen Mann rufen: Macht mal schnell das Krokodil ... es geht wieder los..

Auch Einschlafstörungen haben wir keine mehr. Mein Sohn wurde letztes Jahr eingeschult und wir profitieren immer noch von der Evopäd.

Mittlerweile erkenne ich oder sogar er, welche Übungen unser Sohn braucht. Vertauscht er ständig b und d oder schreibt die 6 anders herum, sagt er mittlerweile selbst: Mama ich muss schnell eine Überkreuz-Bewegung machen.“




Mein Methodenkoffer: Dein Kind gewinnt an Selbstbewusstsein, Stärke, Motivation und noch vieles mehr...

Mit neuen Bahnen im Gehirn lassen sich neue Gewohnheiten festigen. Falls aber das Gehirn doch mal beschließt, den alten Weg einzuschlagen, dann hat das Kind die Möglichkeit, sich aus meinem Methodenkoffer zu bedienen und sich selbst zu helfen.

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